These two works form a powerful diptych. Against the luminous ground of gold, the deep blue silhouettes of trees expand into abstract rhythms, merging nature with pure form. They recall both traditional iconography and contemporary abstraction: sacred and serene, yet dynamic. The play of light and shadow transforms trees into archetypes, timeless presences between earth and sky.
Diese beiden werke bilden ein kraftvolles Diptychon. vor dem leuchtenden Goldgrund entfalten sich die tiefblauen Silhouetten der Bäume zu abstrakten Rhythmen, in denen Natur und reine Form verschmelzen. sie erinnern zugleich an traditionelle Ikonographie und zeitgenössische Abstraktion: heilig und still, doch voller Dynamik. Das Spiel von Licht und Schatten verwandelt Bäume in Archetypen, zeitlose Erscheinungen zwischen Himmel und Erde.
„Rotbuche am Ende der Straße"
04.03.2023, 100 cm x 100 cm, Acryl Schultafellack auf Leinwand und mit 23 Karat rotes Blattgold ausgeführt
Rotbuche am Ende der Straße transforms a familiar tree into a vision of radiance and shadow. The gold ground floods the canvas with light, while deep black fields interrupt and structure the surface, suggesting both presence and disappearance. The beech tree emerges not as naturalistic motif but as archetype—an axis between earth and sky, transience and endurance.
The painting embodies the paradox of memory: the ordinary made monumental, the fleeting turned into icon. By working with gold leaf and stark contrast, the artist elevates the everyday landscape into a space of contemplation, where nature becomes both subject and symbol of resilience.
Rotbuche am Ende der Straße verwandelt einen vertrauten Baum in eine Vision aus Strahlkraft und Schatten. Der goldene Grund überflutet die Leinwand mit Licht, während tiefe schwarze Flächen die Oberfläche unterbrechen und strukturieren – zugleich Andeutung von Präsenz und Verschwinden. Die Buche erscheint nicht als naturalistisches Motiv, sondern als Archetyp – eine Achse zwischen Erde und Himmel, Vergänglichkeit und Dauer.
Das Gemälde verkörpert das Paradox der Erinnerung: das Alltägliche wird monumental, das Flüchtige zur Ikone. Durch den Einsatz von Blattgold und starken Kontrasten erhebt der Künstler die alltägliche Landschaft zu einem Ort der Kontemplation, in dem Natur zugleich Motiv und Symbol der Beständigkeit wird.
Als Pareidolie wird eine gesunde Sinnestäuschung bezeichnet, bei der ein tatsächlich vorhandenes Objekt (z.B.Wolken) um ein nicht vorhandenes (z.B. Kaninchen, Drachen) durch Fantasie ergänzt wird. Meine Arbeiten zeigen Figuren die durch reflektiertes Sonnenlicht auf eine Wasseroberfläche entstanden sind.
„Komorebi“ ist ein Japanisches Wort das bedeutet grob übersetzt „das gestreute Licht, das durchdringt,
wenn Sonnenlicht durch Bäume scheint oder Sonnenschein durch die Bäume entweicht. „Komorebi ist
besonders auffällig, wenn die Sonne tief steht. Nebel oder Rauch können die Wirkung verstärken. Die
Wirkung von Komorebi auf den Betrachter kann von der Schaffung eines angenehmes Ambientes für einen Waldspaziergang bis zur Erzeugung von Ehrfurcht reichen, die am richtigen Ort zur richtigen Zeit ans Transzendente
grenzt.“
Das Bild ist von einem Baum am Ende der Straße in einem Wohngebiet in Gegenlicht, erinnernd an der brennenden Dornbusch von Moses oder die Funken von einer Schweißgerät auf der Werft. Das licht steht hinter die Bäume, es ist die Zeitpunk kurz vor L'Heure Bleue zwischen Tag und Nacht.
„Forst in Gegenlicht“
06.03.2023, 100 cm x 100 cm, Acryl Schultafellack auf Leinwand und mit 23 Karat rotes Blattgold ausgeführt
Forst im Gegenlicht captures the threshold between radiance and obscurity. A ground of gold leaf floods the canvas with brilliance, while layers of blackboard paint veil and structure it, forming a forest that seems to waver between apparition and shadow. The trees are less depicted than suggested, emerging as traces of presence within light.
The painting transforms a natural motif into a contemplative icon. The glowing background recalls sacred traditions, while the dark overlays suggest fragility, transience, and the limits of perception. In this interplay, the forest becomes more than landscape: it becomes a metaphor for the unseen currents of life, luminous yet elusive.
Forst im Gegenlicht erfasst die Schwelle zwischen Strahlkraft und Verdunkelung. Ein Grund aus Blattgold überflutet die Leinwand mit Helligkeit, während Schichten aus Tafelfarbe sie verschleiern und strukturieren – ein Wald, der zwischen Erscheinung und Schatten zu schwanken scheint. Die Bäume werden nicht dargestellt, sondern angedeutet, als Spuren von Präsenz im Licht.
Das Gemälde verwandelt ein Naturmotiv in eine kontemplative Ikone. Der leuchtende Hintergrund erinnert an sakrale Traditionen, während die dunklen Überlagerungen Fragilität, Vergänglichkeit und die Grenzen der Wahrnehmung evozieren. Im Zusammenspiel wird der Wald mehr als Landschaft: Er wird zur Metapher für die unsichtbaren Strömungen des Lebens – leuchtend und doch flüchtig.
Das Bild zeigt das Phänomen einer Forst mit penetrierender Sonnenlicht, Wegen den hohen Bäume wird ein Forst oft als Kathedrale bezeichnet. Von dort kam früher das Holz für die Schiffbau, Eine weitere Wirkung entsteht durch das reflektierende Gold, wenn der Beobachter sich vor dem Bild bewegt.
"Somebody Out There?"
"Off to the Future"
"Wild Things
"Deliberating Hierosophical Questions"
Gold leaf and oil paint on canvas. March 2023. 40 cm x 40 cm. "Twelve Hiroglyphic Landscapes"
"Taking Over"
"Where the Warm Winds Blow"
"The Dance of the Zodiac Signs"
"The Great Bird in the Sky"
Gold leaf and oil paint on canvas. March 2023. 40 cm x 40 cm. "Twelve Hiroglyphic Landscapes"
"Donkey Serenade"
"Beyond the Horizon"
"Skyward"
"Ghostriders"
Gold leaf and oil paint on canvas. March 2023. 40 cm x 40 cm. "Twelve Hiroglyphic Landscapes"
